Der sechste Probentag – Zum ersten Mal dabei: The Big Five und die Niederlande

Regen, Blitz und Donner in Berlin-Charlottenburg – Christi Himmelfahrt fällt gehörig ins Wasser – wie gut, dass heute der längste Probentag in Rotterdam ist – die erste Probe begann um 10 Uhr, die letzte Pressekonferenz endet um 20.40 Uhr.

Malta

Den Absturz des Beitrages Je Me Casse bei den Buchmacher:innen nach der ersten Probe hat zu Veränderungen geführt. Statt Pink hat Destiny sich heute teilweise in Silber gewandet. Und sie lässt offen, ob es noch zu weiteren Veränderungen kommt.
Der Einsatz vom Feuerwerk findet beim Moderator große Beachtung.
Auf die zum Teil sehr verletzenden Posts nach der ersten Probe hat die 18jährige Gewinnerin des Junior ESC 2015 selbstbewusst und überzeugend auf Facebook geantwortet: „Das Dress, das ich in der ersten Probe getragen habe, hat genau zum Ausdruck gebracht, worum es beim Thema Empowerment geht.“ Und wozu Proben, wenn nichts geändert wird? 50 Jahre nach der ersten Teilnahme beim ESC 1971 erhofft sich die Mittelmeerinsel, die Eurovision im Blut hat, den Sieg.

Malta in der zweiten Bühnenprobe | Bild: EBU / THOMAS HANSES

Damit sind die zweiten Proben des 1. Semifinales beendet. Und es geht zu den Proben des zweiten Semifinales…

San Marino

Kommt Rapper Flo Rida oder nicht? Das ist die Frage, die auch heute nicht geklärt wurde. Und so heißt es nur: „Es wird eine Überraschung geben.“ Auf jeden Fall wird auf der Pressekonferenz Energie geboten. Zudem wird die riesige Ikonen-Madonnen-Kopfmaske präsentiert – wobei einige Felder noch mit einem Fragezeichen versehen sind. Die Botschaft ist klar: Seid freaky und lasst Euch nicht aufhalten. Senhit – 2011 in Düsseldorf noch als Senit aufgetreten und im Halbfinale gescheitert, gönnen wir mit Adrenalina den Einzug ins Finale. „Wir sind das kleinste Land und wir machen die größte Schau.“

? Flo Rida ? steht effektheischend in den oberen Einlassungen des Ikonenkreuzes | Bild: EBU / THOMAS HANSES

Estland

Ganz alleine kommt Uku Suviste zur Pressekonferenz, natürlich mit leicht aufgeknöpften Hemd und Einblicken auf die behaarte Brust. Nur ganz kleine Veränderungen waren in der zweiten Probe notwendig.
Für ihn war es das Überraschendste beim ersten Auftritt auf der Bühne, dass es für ihn absolut dunkel erschien und er nur in ein tiefes Schwarz sah. Das Wasser als Element ist für ihn bei der Inszenierung wichtig, denn mit dem Sprung ins Wasser wollte er in erster Linie die mit dem Verlust der Beziehung verbundene Verzweiflung im Lied The Lucky One zum Ausdruck bringen. Gefragt nach einem  besonderen, seltsamen Talent fällt Uku das Nachmachen des Geräusches eines Wassertropfens und das Fingerspiel mit einem Stift ein. Aber da kein Covid geprüften Stift vorhanden ist, bleibt uns die Vorführung dieses Talentes „leider“ erspart.

Tschechien

Megacool präsentiert sich das Team um Benny Cristo mit dem Titel Omaga. Endlich wieder Party! Wir dürfen den Spaß und die Freude nicht vergessen!
Benny Cristo setzt sich für die Rechte der Tiere ein und liebt Hagelslag (Brotbelag aus Schokolade oder gefärbten Zucker). Den Vorschlag einen Supermarkt zu besuchen, muss er ablehnen, da die Delegationen das Hotel dafür nicht verlassen dürfen.  
Besonders gefällt mir das farbenfrohe Schmetterlingshemd. Die Frage nach der Herkunft ist hier bei den Pressekonferenzen leider auch Standard: „Wie wichtig sind Dir deine angolanischen Wurzeln? Hast du Bezug zur portugiesischen Musik?“ Dass seine Mutter sich von seinem Vater auf unschöne Weise getrennt hat, als er vier Jahre alt war, und er deswegen hier wenig Bezüge aufbauen können, erfahren wir zwar dann, doch bringt uns das den Künstler näher?  Omaga (Oh My God) – natürlich nicht.

Probte heute auch mit Brille | Bild: EBU / THOMAS HANSES

Griechenland

Die Tänzer wirken auf der Pressekonferenz noch recht erschöpft, denn die Show zum Song Last Dance von Stefania ist nicht nur atemberaubend, sondern für die Tänzer auch atemraubend. Ungefährlich ist die Choreo nicht, denn es gibt nur wenig Platz auf den Objekten, die sie für die Green-Box-Technik besteigen müssen.
Stefania lebt gerade ihren Traum und ist überglücklich, dies als erst 18jährige tun zu können. Als Griechin, die in den Niederlanden geboren ist, war ihre griechische Seite bisher nicht wirklich zum Ausdruck gekommen und das fühlt sich deshalb gerade besonders gut an. Aber natürlich würde sie auch für die Niederlande antreten.

Griechische Greenbox-Technik | Bild: EBU / THOMAS HANSES

Österreich

Allein auf der Bühne, alleine in der Pressekonferenz – alles andere hätte überrascht. Alles ist für das 1. Semifinale vorbereitet, aber natürlich bleibt die Aufregung. Und zum ersten Mal gibt es auf einer Pressekonferenz eine Accoustic Version eines Beitrags. Auf der Gitarre spielt Vincent Bueno.
Trauer ist nötig, um eine Trennung zu überwinden. Für ihn hat das Lied deswegen eine besondere Bedeutung, weil eine seiner Töchter bei der Geburt gestorben ist. Das Gedenken an sie trägt er in seinem Herzen als Schatz mit sich. Auf seine philippinische Wurzeln ist er stolz und er will mit seinen Beitrag auch darauf aufmerksam machen.
Dass Österreich mit ihm als Sänger ein Zeichen der Offenheit setzt, dafür ist er dankbar.

| Bild: EBU / THOMAS HANSES

Polen

Acht Personen bestreiten die Pressekonferenz von Polen. Rafał und die recht ansehnlichen Tänzer versuchen erfolglos die Stimmung einzuheizen, indem sie plötzlich abgestimmt alle eine Sonnenbrille aufsetzen. Und man soll sich nicht vertun, der Song verlangt wirklich viel vom Sänger ab, denn man muss zum Beat tanzen, aber das Singen ist etwas versetzt. Rafał beschreibt uns sehr genau, wie toll er beides gleichzeitig hinbekommt. „Die Tänzer müssen nur auf den Beat achten, aber ich…..“ Sein Song The Ride ist geprägt vom Einfluss der 80er Jahre – die Choreographie und die Musik soll an Atari-Spiele erinnern. Dann müsste der Song mir eigentlich doch gefallen…komisch….!

Cool and the Gang? | Bild: EBU / THOMAS HANSES

Moldau

Die ESC-Ikone Filipp Kirkorov hat Gänsehaut bekommen, als Natalia Gordienko das von ihm geschriebene Lied Sugar vorgetragen hat. Und auf jeden Fall gibt es mit diesem Beitrag den Rekord der am längsten gehaltenen hohen Note bei einem ESC. Und mit solch hohen Highheels über die Bühne zu gehen, das nötige ihm sehr hohen Respekt ab. Und natürlich werden Gerüchte über eine Begegnung von Uku Suviste (Estland) und Natalia Gordienko nicht wirklich bestritten. Eigentlich haben wir eine Pressekonferenz „Kirkorov erzählt aus seinem Leben“ erlebt. Natalia kann dann nur noch kurz sagen, dass sie hofft, dass sie ins Finale einziehen wird.

| Bild: EBU / THOMAS HANSES

Island

Die Gruppe Daði og Gagnamagnið kommt in ihrem grünen Computerpixelbühnenoutfit, die inzwischen zum Kult geworden und auch übers Internet zu beziehen sind.

Einige Blicke und Bewegungen mussten in der zweiten Probe von 10 Years noch angepasst werden. Und ohne Publikum kann man einfach nicht so gut sein als wenn man live auftrifft. Und die Schritte, auch wenn sie einfach aussehen, seien überhaupt nicht einfach zu erlernen gewesen. Aber inzwischen sind sie in Fleisch und Blut übergangen. Und für eine Bewegung gibt es sogar ein Live-Tutorial.
Für ihre Zeit im Hotel hier haben Sie drei Videokonsolen dabei. 2017 hatte Daði die ESC-Idee nur als großen Spaß angesehen – jetzt sieht er anders: denn die drei Minuten seien eine überaus große Chance, seine Musik vorzustellen, mit einem unglaublich professionellem Team. Und Island wäre bereit und in der Lage den ESC 2022 auszurichten.

Daði og Gagnamagnið | Bild: EBU / THOMAS HANSES

Serbien

Die drei Sängerinnen von Hurricane bringen ESC Erfahrungen und Bezüge mit. Sanja vertrat 2016 Serbien in Stockholm. Knenija ist die Tochter von Knez, der 2015 Montenegro in Wien vertrat. Nur die Dritte im Bunde Ivana ist ESC-Neuling.    Für die Künstler:innen ist die Situation aber in diesem Jahr viel entspannter, dennoch wünschen sie sich den normalen ESC zurück. Etwas aufgekratzt und überdreht – eben ein wenig Loco, Loco – werfen die drei sich die Stichworte zu und singen immer wieder Liedfetzen. Man merkt, dass die drei ihre Teilnahme genießen. „Wir sind wie Schwestern.“ Kleine Kabbeleien über Schuhe und andere Dinge kommen zwar vor, aber das sind nur nette Sticheleien.  

Loco loco | Bild: EBU / THOMAS HANSES

Ab hier beginnt der erste Probendurchlauf der Big5 und der Niederlande

Italien

Italien hat sich etwas überlegt. Anders als im Video oder beim Auftritt in San Remo setzt es auf puren Rock. Italien bietet Europa das, wonach sich so viele in diesem Moment sehnen: pure und unverfälschte Konzert-Atmosphäre, Headbangig und den nackten Oberkörper des Sängers.

Ruhig und mit gutem Benehmen | Bild: EBU / THOMAS HANSES

Das dürfte manche ein wenig enttäuschen, die den genderfluiden Auftritt des Videos herbeigesehnt hatten, aber es ist vermutlich nicht ungeschickt: Punkte sollen schließlich auch aus den orthodoxen Ländern kommen.
Tatsächlich vergesse ich beim ersten Durchlauf, dass nur der Gesang live ist und alles andere, das Laute, die Drums und E-Gitarren vom Band kommen. Es ist Rock vom feinsten, authentischer und tiefgehender als bei der Konkurrenz aus Finnland.

Zitti E Buoni, so der Songtitel: Bleib ruhig und verhalte dich anständig.
Die Realität ist eine andere: die Leute reden und Du weißt nicht, wovon. Überall wird Schauspiel geboten und Du bist seit langem ausgesperrt. Tritt die Türen ein! Mama, es tut mir Leid, dass ich so viel weg bin, aber ich muss raus – ich bin anders, ich bin nicht wie die! Wir sind anders, wir sind nicht wie sie!

Und ja – anders sind sie und könnten damit weit nach oben kommen. Nicht wie Ikarus, von dem sie singen, dem die Wachsflügel schmelzen, sondern hinauf zu einem ESC 2022 in Italien? Nein, vermutlich nicht. Ich sehe Italien so oft auf Platz 1 und es hat noch nicht funktioniert. Vermutlich bleibt es auch diesmal ein Traum im Mondschein – Måneskin, so der Name der Band, ist das dänische Wort für Mondschein, gewählt als Reminiszenz an die Bassistin Victoria.

Deutschland

Mit Spannung erwarte ich Jendriks ersten Auftritt in Rotterdam – was hat er sich einfallen lassen, um die Story, besser: die Stories aus dem Video auf der Bühne umzusetzen? I Don‘t Feel Hate ist ein Song mit guter Laune und Wohlfühlstimmung über den Umgang mit und gegen Mobbing, Bullying und Hass – nicht nur in den sozialen Medien.

Wann bitte hatte ein deutscher Act farbige Klamotten und Tanz auf die Bühne gebracht – das macht mich zufrieden. Eine irre konditionelle Leistung von Jendrik.
Und wann gab es schon mal eine richtige Choreografie? Bei Dschingis Khan eventuell??? Auch dies hat mir gefallen. Gerade im zweiten Teil agiert Jendrik mit seinem weiblichen „Orchester“ (wo sind bitte die zwei Jungs aus dem Video geblieben?) als Gruppe gegen die Tänzerin, die mit dem Finger dagegen antanzt.

Die (wegen Corona-Regeländerungen) vom Band abgespielte statt aus dem Background gesungene Bassstimme wird auf der Bühne von der Tänzerin im Finger als Lippensynchro mitgesprochen – gefällt mir weniger gut.

Was Jendrik am Ende tatsächlich als gesprochenen Text sagen wird, hat er – wie angekündigt – noch nicht offenbart. Wenn ich es richtig verstanden habe, hat er auf Niederländisch gesagt, dass es bis zum Finale ein Geheimnis bleibt (diese Angabe jedoch ohne Gewähr).

Was allerdings auch auffällt: es wirkt sehr hektisch. Schon der Song hat ein unglaubliches Tempo und eine große Hektik – die 1:1-Übersetzung dieser Hektik in die Choreo ist ein Wagnis.

Jendrik | Bild: EBU / THOMAS HANSES

Ich denke, viele die den polarisierenden Song bisher gut fanden, können zufrieden sein. Die Hater werden sich von der Performance bestätigt fühlen. So dürfen wir weiter hoffen – die einen auf eine gute Platzierung, die Hater auf den „letzten Platz wie üblich“.

Aber egal wie das ausgeht – ich bin irgendwie zufrieden diesmal und stolz auf „unseren“ Beitrag! Lieber in Ehren abstürzen als durch Einfallslosigkeit vergessen werden – wie so oft!

Niederlande

Der Umgang mit der kolonialen Vergangenheit beherrscht das Lied Birth Of A New Age des surinamesischen Sängers Jeangu Macrooy, der in die Niederlande gezogen ist, um seine Homosexualität offen leben zu können. Die Geschichte Surinams als niederländische Kolonie bis 1975, als Militärdiktatur, als Land, in dem lange Zeit Guerillakrieg herrschte und das erst langsam zur Demokratie zurückfindet, auf die ESC-Bühne zu bringen, ist ein grandioser Schritt. Und die zwei zentralen Botschaften des Liedes machen Hoffnung: Dein Rhythmus ist Widerstand und Du wirst mich nicht brechen – Yo no man broko mi. Der letzte Satz wird in der Sprache Sranan Tongo, der Sprache Surinams, gesungen. Und der letzte Satz Mi na afu sensi bedeutet „Ich bin ein Halbcent-Stück“,. Das ist die kleinste Währungseinheit in Surinam, die nicht Weiter zu teilen ist.

Die Intensität, mit der dieses Lied präsentiert wird, besticht sofort. Durch Nahaufnahmen und sehr klare, einfache Bewegungen wird klar, dass es hier um etwas Wichtiges geht. Wir alle gemeinsam bestimmen die Zukunft – denn wir begründen ein neues Zeitalter.
Begeisterungsstürme im Pressezentrum. Nach ihrem Sieg 2019 legen die Niederlande gewaltig nach.
Wow!

Im Harness gegen Unterdrückung | Bild: EBU / THOMAS HANSES

Frankreich

Was für eine Stimme! Barbara Pravi beeindruckt mit ihrer Stimmgewalt im Lied Voilà. Die Inszenierung ist – von auffliegenden animierten Tauben abgesehen – minimalistisch angelegt: Ein Mikrofonständer und sie dahinter, schwarz gekleidet und doch offenherzig. Intimität und Verlorenheit geben sich die Hand in diesem Chanson, der von seinem Walzer-Rhythmus lebt. (Nur die sich wiegende Kameraführung am Ende ist eventuell etwas zu viel). Traurigkeit und Entschlossenheit kommen zusammen. Geh nicht, ich bitte dich, bleibe doch lange bei mir, es wird mich nicht retten. Aber dennoch: Ich wüsste nicht wie ich etwas tun kann ohne Dich.
Melancholie pur – und hier kann der Nerv des Publikums getroffen werden – ohne Frage. Paris 2022 erscheint zumindest denkbar.

Die Wiedergeburt des klassischen Chansons | Bild: EBU / THOMAS HANSES

Großbritannien

Zwei riesige weiße Trompeten liegen auf den Boden und beschallen den schwarz gekleideten James Newman, der auf einem kreisrunden Podest steht. Dazu begleiten vier Blechbläser das Lied Embers. Das Lied will Mut machen: aus der Glut der Asche kann sich ein Feuer sehr schnell wieder entzünden.
Wieder gemeinsam vorangehen und nicht zu viel in die Vergangenheit schauen. Auch dieser Text lässt sich auf die Corona-Pandemie übertragen und die positive Botschaft steckt an. Aber neben den anderen fröhlichen Songs dieses Jahrgangs ist es leider nur eines im Mittelmaß.
Und leider ist die Inszenierung – James im langen schwarz-grauen Gehrock, die Begleiter dagegen ganz in Weiß – irgendwie kontraproduktiv.

Embers | Bild: EBU / THOMAS HANSES

Spanien

Mit einem spanischem Liebeslied endet der lange Probentag: Blas Cantó singt Voy a quedarmeIch werde bleiben. Liebe wird die Angst besiegen.
Die Inszenierung entführt uns in den Weltraum. Zunächst sieht es wie eine Mondfinsternis aus, und dann kommt eine riesige Kugel eingeschwebt, die den Sänger zu erschlagen droht, sofern er nicht vom projizierten Sternenstrudel aufgesogen wird.
Der Anfang ohne jede Begleitung a cappella ist wirklich berührend, doch dann irgendwann beschleicht mich das Gefühl, dass der Sänger der Melodie fast hinterherhinkt. Die hat sich seit dem Video aber auch verändert – die Orchestrierung erscheint mir lauter, der Rhythmus schneller und drängender. Ich werde gleich nochmal die bekannte Version anhören müssen.
Last but not least, denn das spielt ja auch beim ESC eine große Rolle: Blas Cantó schaue ich schon gerne zu: Mr. Eurovision 2021 .

Bild: EBU Thomas Hanses

Und damit endet der Tag 6 hier in Rotterdam bzw. in Berlin.

2 Antworten auf „Der sechste Probentag – Zum ersten Mal dabei: The Big Five und die Niederlande“

  1. Herausragend für uns heute, wie schnell Stimmungen sich aufbauen und was alles zum Skandal geraten kann, wenn willkürliche Altersgrenzen gezogen werden. Ganz fantastisch die Damen an der Ampel und das rasche Wachstum Eurer Länderberichte. Viel Elan weiter!!

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