Enttäuschung in der Schweiz, Freude in Österreich: die Ergebnisse des ersten Semifinales

Das erste Semifinale ging soeben zu Ende. Ein unglaublich starker Cesár Sampson brachte unser Nachbarland Österreich ins Finale – dagegen scheiterte die Schweiz trotz neuem Vorentscheid-Modus und großem Engagement für ihr Auftreten hier in Lissabon.

Klassische Finalkandidaten wie Aserbaidschan blieben heute auf der Strecke – musikalisch nicht verwunderlich, aber ein Novum in der ESC-Geschichte des Landes.
Auch Griechenland, traditionell eine der erfolgreichen ESC-Nationen, verpasste den Finaleinzug und wird daran zu knabbern haben. Der griechische Beitrag hatte im Vorfeld des Contests viele Anhänger gefunden – allein die Inszenierung geriet zum Desaster. “Enttäuschung in der Schweiz, Freude in Österreich: die Ergebnisse des ersten Semifinales” weiterlesen

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Der zweite Probentag: Priesterinnen, Lackstiefel und eine Fetisch-Party

Am zweiten Probentag, dem 30. April, standen die Startplätze 11 bis 19 des ersten Semifinales auf dem Programm. Nach den Favoriten Tschechien und Israel am ersten Probentag waren die Erwartungen etwas gedämpfter und wir starteten entspannt in den zweiten Tag.

Mazedonien

Doch dass Mazedonien mit die Gruppe Eye Cue und dem Titel Lost and Found das schon längst überkommende Bild der balkanesken Schönheit, die viel Haut zeigt und sich aufreizend lasziv bewegt, dazu “come and take me” singend, wieder aufleben lässt, macht uns dann doch sprachlos. Zwar wird die aktuelle Modefarbe Pink gewählt, doch sonst ist nichts, aber wirklich nichts modern und zeitgemäß. “Der zweite Probentag: Priesterinnen, Lackstiefel und eine Fetisch-Party” weiterlesen

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Homo-Propaganda für Russland

Ganz unabhängig davon, wie der irische Song Together, gesungen von Ryan O’Shaughnessy ,musikalisch bewertet werden soll – mann möchte den Iren den Einzug ins Finale schon allein deshalb wünschen, damit möglichst viele Zuschauerinnen und Zuschauer in Russland sich diesen Auftritt am Final-Samstag ansehen mögen.
In Russland gibt es das mittlerweile bekannte Gesetz gegen Homo-Propaganda, also gegen jedwede Darstellung oder Befürwortung von gleichgeschlechtlicher Liebe in der Öffentlichkeit.

Und bereits im Vorfeld verzauberte ein tanzendes Männer-Paar in O’Shaughnessys Video die ESC-Community.

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